Saubacherhof

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Kastanienwochen im Oktober und November

Kastanien

Kastaniengereichte servieren wir Ihnen gerne nach Vorbestellung!herbstlich dekoriertes altes Weinfass

Die ersten Kastanienbäume waren in Südtirol bereits vor 2000 Jahren heimisch. Man nimmt an, dass römische Soldaten die wichtigsten Edelsorten aus dem Kaukasus über Kleinasien, Griechenland und Rom ins Land brachten.

Schon im Mittelalter wurden der Esskastanie vielfältige heilende Kräfte zugesprochen. Bei Hildegard von Bingen standen Edelkastanien und Dinkel im Mittelpunkt der Küche.

Die Kartoffel, die im 17. Jahrhundert in den europäischen Berggegenden eingeführt wurde, war am Niedergang der Kastanienkultur maßgebend beteiligt. Für die ärmere Bevölkerungsschicht entwickelte sich die Kastanie vor allem am Ende des 1. Weltkriegs zu einer Brotfrucht. Viele ernährten sich von Kastanien und den daraus gewonnenen Produkten, z.B. Kastanienmehl.

 

  

Zur Einstimmung ein Südtiroler Kastanienrezept:

Kastanienspätzle

200g Kastanienmehl
200 g Dinkel-Vollkornmehl
4 Eier
200 ml Vollmilch
1 TL Salz
3 EL Butter
1 fein gehackte Zwiebel
1 Bund Petersilie, feingehackt
Wasser

Kastanien und TraubenKastanien- und Dinkelmehl, Eier, Milch und Salz in einer Schüssel glatt rühren. Zudecken und 30 Minuten quellen lassen. Genügend Salzwasser aufkochen und den Teig mit einem Spätzlehobel ins kochende Wasser schaben. 2-3 Minuten köcheln lassen und sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, diese mit dem Schaumlöffel herausnehmen und in einem Sieb kalt abspülen.
Trocknen lassen.

Die Zwiebelwürfel in der heißen Butter anschwitzen. 
Die Spätzle und die Petersilie dazugeben 
und in der Butter schwenken.

  

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